English:

So I am Xanathon. I am an artist. I create rendered images, book covers, logos, designs, flyers, posters and whatnot – and also do performing art. I do so since around 2004. There are lots of examples of what I do, online and offline. I’ve sold images on canvas or alu-dibond in germany and the netherlands.

In the last six months nearly 45000 people from all over the world (mainly USA) saw my images on Facebook. And that without buying paid advertisements, with advertising the number most probably would be ten- or twentyfold higher.

I write in english, since my art is not directed only to a german audience, especially my popcultural work is appreciated all over the world.

So I wanted to get my artist name into the german ID card aka Personalausweis. You have to do an informal request to the local citizens registrations office and provide proof. I did that and added lots of proof.

The department head of that office at the city of Remscheid denied my request (that took nearly three weeks) and claims I am only known locally, ignoring all my proof of past work, of events all over germany, Facebook views and also everything else.

Since I had to file a complaint with the city office to get an appointment to apply for an identity card after trying for months without success, I suspect that the person responsible wants to teach me a lesson in the way of a typical, classical german bueaurocrat.

So I do not want to suggest anything here, but it could be possible to write to remscheid@nullremscheid.de , tell them, that you know the artist Xanathon and where you are from so the responsible people see that I am not only known locally. The subject of that hypothetical mail could be: “Xanathon”.

Thank you very much!

Deutsch.

Ich bin Xanathon. Ich bin Künstler. Ich erschaffe gerenderte Bilder, Buchcover, Logos, Designs, Flyer, Plakate und was weiß ich nicht noch – und ich betreibe auch darstellende oder Performance-Kunst. Ich tue das alles seit ca. 2004. Es gibt zahllose Beispiele für das was ich tue online und offline. Ich habe Bilder auf Leinwand oder Alu-Dibond z.B. nach Deutschland und in die Niederlande verkauft.

In den letzten sechs Monaten haben fast 45000 Personen weltweit (hauptsächlich aus den USA) meine Bilder und meinen Namen auf Facebook gesehen. Und das ohne, dass ich dem Drängen der Plattform nachgegeben und Werbung gekauft hätte. Hätte ich das getan, läge die Zahl der Personen, die mich und meine Werke gesehen haben, vermutlich zehn- bis zwanzigfach höher.

Ich schreibe üblicherweise in englischer Sprache, da meine Kunst in erster Linie international ausgerichtet ist und sich nicht speziell an ein deutsches Publikum richtet. Insbesondere meine popkulturellen Werke finden Freunde auf der ganzen Welt.

Ich wollte meinen Künstlernamen in den Personalausweis eintragen lassen, wie das üblicherweise problemlos möglich ist. Dafür muss man nur einen formlosen Antrag an das entsprechende Amt stellen und Belege mitliefern. Das habe ich getan. Es lagen viele Belege bei.

Der stellvertretende Leiter der Abteilung bei der Stadt Remscheid hat fast drei Wochen benötigt, um meinen Antrag abzulehnen. Er hat alle anderslautenden Belege ignoriert, auch die internationale Sichtbarkeit und meine Teilnahme an Veranstaltungen in ganz Deutschland und behauptet, ich sei nur lokal bekannt.

Da ich erst eine Beschwerde führen musste, um überhaupt einen Termin für eine Neubeantragung des Personalausweises zu bekommen (das war monatelang nicht möglich) kann ich nur vermuten, dass der verantwortliche Herr mir in typisch deutscher Beamtenmanier eine Lehre erteilen möchte.

Ich möchte hier niemanden auf irgendwelche Gedanken bringen und auch keine Handlungsanweisungen geben, aber vielleicht möchtet ihr ja eine Email an remscheid@nullremscheid.de schreiben, in der ihr sagt, dass ihr den Künstler Xanathon kennt und woher ihr stammt, damit die verantwortlichen Personen sehen, dass ich eben nicht nur lokal bekannt bin. Der Betreff dieser hypothetischen Mail könnte “Xanathon” sein …

Vielen Dank!